CMP Check: Prüfung von Cookie-Banner und Datenfluss

Ihr Cookie-Banner
sagt etwas.
Ihre Website
macht etwas anderes.

CMP Check prüft regelmäßig, ob beides übereinstimmt. Das Verfahren misst, welche Daten Ihre Website an wen sendet, hält das gegen die Texte Ihrer Consent-Management-Plattform und weist Sie darauf hin, sobald sich der Datenfluss ändert. Jede Prüfung ist dokumentiert.

Links ein Cookie-Banner mit der Aussage über Statistik- und Werbedienst, rechts eine Website mit Pfeilen zu drei Empfängern, in der Mitte der Abgleich: zwei Empfänger sind gemessen und genannt, einer ist gemessen, aber im CMP-Text nicht genannt (Beispieldarstellung)

Messen wie ein echter BesucherJede Netzwerkanfrage wird erfasst und protokolliertDatenfluss gegen CMP-Texte abgleichenVeränderung zum letzten Lauf erkennen und melden

  • Messung von außen, wie ein echter Besucher
  • Keine Installation, kein Code-Schnipsel auf Ihrer Website
  • Veränderungen zum letzten Lauf werden gemeldet
  • Jede Prüfung mit Nachweisen: Mitschnitt, Video, Prüfsummen, Zeitstempel

Ausgangslage

Banner, Tags und Anbieter ändern sich. Das Zusammenspiel prüft niemand.

Ihre Consent-Management-Plattform (CMP) ist das System hinter dem Cookie-Banner: Sie zeigt die Auswahl an, speichert die Entscheidung und steuert, was geladen werden darf. Doch die Texte im Banner pflegt der Datenschutz, Tags und Kampagnen das Marketing, Code und Plugins die Agentur oder die IT. Und Toolanbieter aktualisieren ihre Skripte auf eigenen Servern. Alle arbeiten zu eigenen Zeitpunkten. Ob das Ergebnis noch zusammenpasst, schaut sich selten jemand regelmäßig an.

Vier Quellen von Änderungen, nämlich Datenschutz mit den Texten, Marketing mit Tags und Kampagnen, Agentur und IT mit Code und Plugins sowie Toolanbieter mit eigenen Updates, wirken auf den Datenfluss einer Website. CMP Check prüft das Zusammenspiel.

Was reguläre CMPs nicht beantworten.

Reguläre CMPs prüfen oft vor allem Cookies oder Einträge im lokalen Browserspeicher (Local Storage). Ob der Fließtext der CMP tatsächlich zum technischen Datenfluss passt, bleibt offen: Stimmen die genannten Empfänger, Zwecke und Speicherdauern mit dem überein, was der Browser wirklich tut?

Was kleine Änderungen auslösen können.

Schon kleine Änderungen bei Toolanbietern können zu anderem Verhalten führen. In den öffentlichen Änderungsprotokollen von Consent-Plugins finden sich Korrekturen, weil Einbindungen vor der Einwilligung geladen wurden oder ein Einwilligungssignal falsch gesetzt war. Im schlimmsten Fall wird daraus eine meldepflichtige Datenpanne: Daten werden ohne gültige Einwilligung (Consent) gesammelt und gegebenenfalls an Dritte wie Google und Meta weitergegeben.

Typische Situationen

  1. Marketing veröffentlicht über den Tag-Manager (die Verwaltungsoberfläche, über die Tags ohne Entwickler live gehen) ein neues Pixel (ein Tag, das Aktionen an einen Werbeanbieter meldet). Die Einwilligungsbedingung fehlt, und die Anfragen gehen schon beim Seitenaufruf raus.
  2. Ein Toolanbieter ändert sein Skript auf eigenen Servern. Es lädt weitere Dienste nach, der eigene Seitencode bleibt unverändert.
  3. „Alle ablehnen“ wird gespeichert, aber einzelne Seitentypen senden trotzdem weiter.
  4. Ein neues Plugin oder Widget (Chat, Video, Karte, Schrift) ergänzt einen Empfänger. Die Anbieterliste im Banner wird nicht nachgezogen.
  5. Der Banner nennt eine Speicherdauer oder verspricht „keine Datenübertragung ohne Einwilligung“. Die Messung zeigt etwas anderes.
  6. Eine Kampagnenseite entsteht außerhalb des Standard-Templates, mit eigenem Tracking.

Was heute oft getan wird, und warum es nicht reicht

  • Einmalige Prüfung (Audit, Jahrescheck)zeigt den Stand eines Tages und ist nach dem nächsten Release überholt.
  • Von Hand im Browser nachsehenein Moment, eine Seite, Fachwissen nötig, nicht reproduzierbar. Ein Screenshot ohne Protokoll taugt kaum als Beleg.
  • Auf die Konfiguration vertrauenDie Einstellung sagt, was gewollt ist. Was der Browser tatsächlich tut, sagt sie nicht.

Wer das spürt

Datenschutzbeauftragte
verantworten die Texte, sehen aber Tag-Releases und Anbieteränderungen nicht. Auf Nachfrage müssen sie sagen können, was die Seite an einem bestimmten Tag getan hat.
Marketing und Web
wollen neue Tools schnell live nehmen und wünschen eine belegte Rückmeldung nach dem Livegang statt Wochen später eine Beanstandung.
Geschäftsführung
trägt das Risiko und braucht eine klare Aussage („stimmt / stimmt nicht mehr überein“), die nicht von einer einzelnen Person im Haus abhängt.
Agenturen
betreuen mehrere Seiten, Änderungen kommen von Kunden, Dritten und Toolanbietern. Die Frage „Ist nach dem Release alles in Ordnung?“ lässt sich ohne Protokoll nicht belegen.

Lösung

CMP Check: Text und Datenfluss im Abgleich, regelmäßig und mit Nachweis

CMP Check prüft regelmäßig mehrere Seiten Ihrer eigenen Domain, und zwar wie ein echter Besucher: mit echtem Chrome-Browser, leerem Profil und echten Klicks auf Ihren Banner. Jede Netzwerkanfrage wird erfasst und protokolliert: an welchen Empfänger sie geht, welche Daten sie trägt, welches Skript sie auslöst und ob sie vor oder nach dem Klick erfolgt. Zugleich liest CMP Check die Texte und Angaben Ihrer CMP, vom Banner bis zu den Anbieter-Details, und prüft, ob alles zusammenpasst. Ändert sich der Datenfluss so, dass er nicht mehr zu den Inhalten Ihrer CMP passt, weist CMP Check Sie proaktiv darauf hin. Jede Prüfung wird mit Nachweisen dokumentiert.

Das Produktversprechen in einem Satz

Text und Datenfluss stimmen überein, und Sie erfahren es, wenn das nicht mehr so ist.

Die CMP weiß, was Besucher gewählt haben.

CMP Check zeigt, was Ihre Seite daraus macht.

Einsatzbeispiele

Typische Situationen: so sieht es mit CMP Check aus

Stellen Sie sich vor ...

Beispiel 01

... Marketing veröffentlicht am Freitagnachmittag ein neues Werbe-Pixel.

Die Einwilligungsbedingung fehlt. Beim nächsten Prüflauf zeigt die Veränderung zum letzten Lauf einen neuen Empfänger vor dem Klick, mit Seite, Anfrage und auslösendem Skript. Sie können korrigieren, bevor sich der Fehler über Wochen aufsummiert.

Beispiel 02

... ein Anbieter-Update ändert über Nacht das Verhalten.

Ein im CMP-Text aufgeführtes Tool lädt nach einem Update einen weiteren Dienst nach. Ihre Website wurde nicht angefasst. Der Abgleich meldet: „gemessen, aber in den CMP-Texten nicht genannt“.

Beispiel 03

... Banner-Text und Wirklichkeit passen nicht zusammen.

Der Banner verspricht „keine Datenübertragung ohne Einwilligung“. Der Bericht zeigt Anfragen an einen Empfänger vor dem Klick, mit der passenden Textstelle daneben.

Beispiel 04

... „Alle ablehnen“ bewirkt nicht, was es soll.

Nach dem Ablehnen sendet die Seite mehr als ohne jede Interaktion. Der Vergleich der beiden Durchgänge macht es sichtbar.

Beispiel 05

... die Speicherdauer im Banner und die Wirklichkeit weichen ab.

Der CMP-Text nennt für ein Cookie eine Speicherdauer, die Messung zeigt eine andere Laufzeit. Der Abgleich stellt beide Angaben nebeneinander, mit dem betroffenen Cookie und der Textstelle.

Beispiel 06

... Ihr CMP-Anbieter ändert im Hintergrund Texte oder Kategorien.

Der Fingerabdruck über alle CMP-Texte zeigt die Änderung, auch wenn das Verhalten Ihrer Seite gleich bleibt.

Beispiel 07

... ein Geschäftspartner fragt, wie Ihre Seite mit Einwilligungen umgeht.

Die Protokolle vergangener Prüfungen liegen vor, mit Prüfsummen und Zeitstempel.

Beispiel 08

... Sie betreuen als Agentur mehrere Kundenseiten.

Nach jedem Release gibt es eine Rückmeldung, ob Text und Datenfluss noch zusammenpassen, und einen Verlauf, den Sie Ihrem Auftraggeber zeigen können. Für jede Domain gibt es eine eigene Prüfkonfiguration.

Vorteile

Was Sie von CMP Check haben

Datenfluss gegen Text geprüft

Nicht Cookies zählen, sondern prüfen, wohin Daten gesendet werden und ob der CMP-Text das beschreibt. Jeder gemessene Empfänger wird mit den Texten Ihrer CMP abgeglichen: „gemessen und genannt“ oder „gemessen, aber im CMP-Text nicht genannt“, jeweils mit der passenden Textstelle.

Änderungen werden erkannt und gemeldet

Sie erfahren beim nächsten Prüflauf von einer Abweichung, nicht erst Monate später. Die Meldung zeigt, was sich seit dem letzten Lauf geändert hat: neue und entfallene Empfänger, geänderte Cookies und Speichereinträge je Seite, geänderte CMP-Texte. Niemand muss einen ganzen Bericht lesen, um die eine Änderung zu finden.

Nachweis statt Bauchgefühl

Netzwerkmitschnitt, Video, Screenshots, Prüfsummen und Zeitstempel: Nachträgliche Änderungen sind erkennbar, der Messzeitpunkt ist belegbar. Aneinandergereihte Protokolle zeigen nicht nur den Stand, sondern auch, seit wann etwas so ist.

  • Auch die Angaben im Banner werden geprüft

    Die gemessene Laufzeit jedes Cookies wird mit der Speicherdauer verglichen, die Ihre CMP dafür angibt. Dazu wird jedes Cookie gegen die Cookie-Liste und die Kategorie-Zuordnung Ihrer CMP gehalten. Zahlen im Banner sind damit nicht bloß behauptet, sondern gegen die Messung geprüft.

  • Belege bis zur einzelnen Anfrage

    Jede Meldung hängt an Empfänger, Seite und einzelner Anfrage, mit auslösendem Skript und Zeitpunkt vor oder nach dem Klick. Das verkürzt die Klärung mit Agentur, Marketing oder Toolanbieter von „irgendetwas stimmt nicht“ auf „diese Anfrage, diese Seite“.

  • Von außen, ohne Installation

    Kein Code-Schnipsel, kein Zugriff auf Tag-Manager oder CMP. Geprüft wird, was der Browser tatsächlich tut, unabhängig davon, wer Ihre Seite pflegt: Agentur, IT oder Marketing.

Ablauf

So funktioniert es

  • 4Durchgänge je Prüfung: Inventar, ohne Interaktion, „Alle akzeptieren“, „Alle ablehnen“
  • 3Wiederholungen je Durchgang (Standard der Vollmessung)
  • 100Stichprobe aus bis zu 100 Adressen, wichtige Seiten immer dabei
  • 11Erkennungsprofile für gängige Consent-Management-Plattformen

Ablauf einer Prüfung mit frischem Browserprofil in vier Durchgängen: Inventar, ohne Interaktion, Alle akzeptieren, Alle ablehnen. Die drei letzten Durchgänge laufen je dreimal. Danach folgt der Abgleich von Datenfluss und CMP-Text.

  1. 01

    Einrichten und Ausgangsstand festlegen.

    Gemeinsam mit Ihnen wird die Seitenliste abgestimmt. Startseite, Checkout, Kontaktformular und weitere wichtige Seiten sind bei jeder Prüfung fest dabei, auch Kampagnenseiten lassen sich fest aufnehmen. Für jede Domain gibt es eine eigene Prüfkonfiguration. Sie benennen die Ansprechpartner, die Meldungen erhalten. Die erste Prüfung bildet die Vergleichsbasis für alle folgenden.

  2. 02

    Messen wie ein echter Besucher.

    Jede Messung startet mit einem frischen, leeren Browserprofil. Vier Durchgänge: Zuerst werden alle Ebenen und Texte Ihrer CMP gesichert (Inventar). Dann wird beobachtet, was passiert, bevor der Besucher etwas klickt. Danach folgen „Alle akzeptieren“ und „Alle ablehnen“. Die Durchgänge ohne Interaktion, Akzeptieren und Ablehnen laufen standardmäßig je dreimal, damit sich Zufall von Änderung trennen lässt. Die Einwilligung wird immer per echtem Klick auf den Banner gegeben oder verweigert, nie technisch gesetzt, und über die CMP selbst gegengeprüft. Aus einem Seitenpool von bis zu 100 Adressen wird eine Stichprobe gemessen. Ist die Ausgangslage nicht sauber, etwa weil der Banner nicht auffindbar ist oder die Entscheidung nicht nachweisbar, bricht die Messung ab, statt ein Scheinergebnis zu liefern.

  3. 03

    Datenfluss gegen CMP-Texte abgleichen.

    Die Texte und Angaben Ihrer CMP werden wortgetreu den einzelnen Anbietern zugeordnet und mit dem gemessenen Datenfluss verglichen (Prüfumfang siehe unten).

  4. 04

    Veränderung zum letzten Lauf erkennen und melden.

    Jeder Lauf wird mit dem vorherigen verglichen. Bei Abweichungen und Veränderungen gehen Meldungen per E-Mail oder Messenger (zum Beispiel Slack oder Microsoft Teams) an Ihre benannten Ansprechpartner, mit Belegverweisen. Geprüft wird regelmäßig im vereinbarten Rhythmus, zusätzlich auf Abruf, zum Beispiel direkt nach einem Release.

  5. 05

    Bericht und Dokumentation.

    Sie erhalten einen Kurzbericht in Klartext für Geschäftsführung und Datenschutz, darunter den vollständigen Bericht mit Drill-down bis zur einzelnen Anfrage. Rohdaten und Protokolle erhalten Sie auf Wunsch (Details im Block „Dokumentation“ unten).

Der Prüfumfang im Einzelnen

19 Punkte in 4 Gruppen

Datenfluss und Empfänger

  • Kontakt zu Drittanbietern ohne EinwilligungWelche Empfänger erreicht Ihre Seite, bevor der Besucher klickt?
  • Empfänger gegen CMP-Text„gemessen und genannt“ oder „gemessen, aber im CMP-Text nicht genannt“, mit der passenden Textstelle, auch zur Prüfung von Aussagen wie „keine Datenübertragung“.
  • Unbekannte EmpfängerBetreiber und Zweck unbekannter Domains werden recherchiert und mit der Dokumentation des jeweiligen Herstellers belegt (mit Quelle und Datum).
  • Eigene Endpunkte und serverseitiges TaggingAnfragen an eigene Endpunkte Ihrer Website werden gesichtet, wenn sie Kennungen erhalten. Die Messung liefert Hinweise auf serverseitiges Tagging.
  • AuslöserketteWelches Skript startet welchen Tracker (CMP, Tag-Manager, Seitencode, Drittskript), und in welcher Reihenfolge folgen die Anfragen nach dem Klick?
  • Übertragene DatenZu jedem Befund wird eine Beispiel-Anfrage geöffnet und benannt, welche Parameter und Arten von Werten übertragen werden, etwa Seitenadresse, Kennung oder Kampagnenparameter.
  • Kennungen auf WanderschaftKennungen aus Cookies oder lokalem Speicher, die an andere Empfänger weitergegeben werden, werden erkannt, auch URL-kodiert, als Base64 sowie SHA-256- oder MD5-gehasht.

Speicher und Angaben im Banner

  • Speicher auf dem Endgerät ohne EinwilligungCookies und lokaler Browserspeicher je Durchgang.
  • Speicherdauergemessene Laufzeit je Cookie gegen die Dauer, die der CMP-Text angibt.
  • Cookie-Liste und KategorienCookies, die in der Cookie-Liste Ihrer CMP fehlen, werden ausgewiesen. Für jeden Anbieter und jedes Cookie wird bestimmt, in welcher CMP-Kategorie es steht (zum Beispiel notwendig, Statistik, Marketing), und mit dem gemessenen Verhalten verglichen.
  • Cookie-InhalteEs wird geprüft, ob ein Cookie zum Beispiel eine IP-Adresse, eine Ortsangabe oder eine Kennung enthält. Im Bericht stehen nur Name, Laufzeit, Zweck und das Ergebnis, nicht der Wert.
  • Vollständigkeit der CMP-AngabenDer Bericht weist aus, von wie vielen Anbietern der CMP-Liste der volle Text erfasst wurde. Anbieter, zu denen die CMP selbst keine Angaben macht (keine Beschreibung, kein Datenschutz-Link), werden gesondert als Befund geführt.

Einwilligung und Verhalten

  • „Alle ablehnen“ im Vergleich zu „keine Interaktion“Sendet die Seite nach dem Ablehnen mehr als vorher?
  • Einwilligungsgesteuerte Google-Tags (Consent Mode)Die Statusparameter der Google-Anfragen werden je Durchgang gelesen und vor und nach dem Klick sowie zwischen „Akzeptieren“ und „Ablehnen“ verglichen.
  • Vorzustand der CMPMeldet die CMP schon vor dem Klick Einwilligungen für einzelne Anbieter, wird das als Befund ausgewiesen und gegen den gemessenen Verkehr gehalten.
  • Kampagnenparameter (auf Wunsch)Bleiben UTM-Parameter und Klick-IDs nach dem Klick auf den Banner erhalten, und an welche Empfänger gehen sie?

Einordnung und Sonderfälle

  • Fachliche NachprüfungAutomatische Einstufungen der Messung (etwa welchem Anbieter ein Cookie zugeordnet wird) werden fachlich nachgeprüft und nicht ungeprüft übernommen.
  • Hinweise aus dem SeitencodeGezielt wird im Code Ihrer Seite nach der Verbindung zwischen Einwilligung und Dienst gesucht, mit Fundstelle. Das ergänzt die Messung als Hinweis.
  • Seiten ohne CMPMessung ohne Interaktion über bis zu 10 Unterseiten und eine regelbasierte Empfehlung, ob eine CMP nötig ist, samt Liste der Dienste, die in die CMP gehören.

Aussagesicherheit je Befund

Jeder Befund trägt eine Einstufung (hoch, mittel, niedrig) mit Begründung, zum Beispiel „in 3 von 3 Wiederholungen gemessen“. Was nicht ermittelbar ist, steht als „nicht ermittelbar“ im Bericht, statt geraten zu werden.

Vollmessung und Schnellprüfung

Die Vollmessung (Standard: drei Wiederholungen, mehrere Seiten) liefert den belastbaren Befund. Die Schnellprüfung (eine Seite, ein Durchgang) gibt eine erste Orientierung und ist im Bericht als Prüfung mit eingeschränkter Aussagesicherheit gekennzeichnet.

Dokumentation

Dokumentation: Was nach jeder Prüfung vorliegt

Jede Prüfung hinterlässt ein Protokoll, das auch Monate später beantwortet, was Ihre Website an einem bestimmten Tag getan hat.

Ihre CMPDie Einwilligungsprotokolle Ihrer CMP dokumentieren die Entscheidung einzelner Besucher.

CMP CheckDie Protokolle von CMP Check dokumentieren das Verhalten Ihrer Website.

Beides ergänzt sich.

Das Protokoll einer Prüfung mit sieben Bestandteilen: Netzwerkmitschnitt, Browser-Protokoll, Video, Screenshots, Cookie- und Speicherstände, Messkonfiguration und Anbieterliste. Eine Prüfsumme macht nachträgliche Änderungen erkennbar, ein externer Zeitstempel belegt den Messzeitpunkt.

Was gesichert wird (je Durchgang)

  • Vollständiger Netzwerkmitschnitt (HAR, das Standardformat für den Mitschnitt aller Verbindungen des Browsers)
  • Browser-Protokoll
  • Video der Sitzung
  • Screenshots
  • Cookie- und Speicherstände vorher und nachher
  • Messkonfiguration und Anbieterliste zum Messzeitpunkt
  • Fassung der Messsoftware sowie Browser und IP-Adresse der Messung

Woran Veränderungen erkennbar bleiben

Prüfsummen (SHA-256)
der Fingerabdruck einer Datei. Er ändert sich schon bei einem Zeichen, deshalb fallen nachträgliche Änderungen an Rohdaten und Konfiguration auf.
Zeitstempel (RFC 3161)
die Bestätigung eines externen Zeitstempeldienstes, dass die Prüfsummen zu einem bestimmten Zeitpunkt vorlagen. Damit ist der Messzeitpunkt belegbar.
Unveränderte Rohdaten
Auswertungen lassen sich jederzeit neu erzeugen. Rückfragen zu einer bereits erfolgten Messung werden aus den gesicherten Daten beantwortet, ohne neue Messung.
Verlauf
Aneinandergereihte Protokolle zeigen nicht nur den Stand, sondern auch, seit wann etwas so ist.

Wie der Bericht aufgebaut ist

  • Kurzbericht in Klartext für Geschäftsführung und Datenschutz
  • Je Befund: Kategorie, Messbefund mit Belegverweisen, wörtliches Zitat aus dem CMP-Text (oder „nicht erwähnt“), Herstellerangaben mit Quelle, technische Einordnung und Aussagesicherheit
  • Feste Abschnitte: Messrahmen, Validität, Drittanbieter ohne Einwilligung, Speicher auf dem Endgerät, Ablehnen im Vergleich zu keiner Interaktion, Kennungen, Abgleich mit CMP-Texten, Empfänger-Matrix, serverseitiges Tagging, Stabilität über die Wiederholungen, Veränderung zum letzten Lauf
  • Drill-down bis zur einzelnen Anfrage für Fachleute
  • Messrahmen und Messgrenzen stehen offen im Bericht, zum Beispiel, wenn Anfragen blockiert waren oder Inhalte nicht ermittelbar sind
Schematischer Berichtsausschnitt ‚Veränderung zum letzten Lauf‘ mit vier Zeilen: neuer Empfänger, entfallener Empfänger, geändertes Cookie und geänderte CMP-Texte, jeweils mit Seite und Beleg; daneben ein Kurzbericht in Klartext (Beispieldarstellung)

Wofür Sie die Dokumentation einsetzen für Ihre interne Dokumentation, für Gespräche mit Agenturen und Toolanbietern, bei Nachfragen von Auftraggebern oder Geschäftspartnern und für Audits.

Abgrenzung

Ein Cookie-Scan listet. CMP Check prüft das Zusammenspiel.

Prüfungen rund um den Cookie-Banner gibt es viele, vom Cookie-Scan bis zum Jahrescheck. CMP Check setzt an anderer Stelle an:

HäufigCMP Check
Cookies und Speichereinträge werden gelistet.Der Datenfluss wird gemessen und gegen den CMP-Text gehalten, für jeden gemessenen Empfänger.
Eine einmalige Prüfung zeigt den Stand eines Tages.Regelmäßige Läufe mit Veränderung zum letzten Lauf: Sie sehen, was sich geändert hat, und seit wann.
Von Hand im Browser nachsehen: ein Moment, eine Seite.Gleiche Messung bei jedem Lauf: frisches Profil, echte Klicks, drei Wiederholungen. Änderungen sind vergleichbar und kein Zufall.
Ein Screenshot gilt als Beleg.Netzwerkmitschnitt, Video, Prüfsummen und Zeitstempel.
Die Konfiguration sagt, was gewollt ist.Die Messung zeigt, was der Browser tatsächlich tut.

Datenfluss gegen Text statt Cookies zählen.

Ob der Banner ehrlich ist, entscheidet sich nicht an der Cookie-Liste, sondern daran, wohin die Seite Daten sendet. Auch die Zahlenangabe im Banner, die Speicherdauer, wird gegen die Messung geprüft.

Beide Richtungen werden sichtbar.

Das Verhalten ändert sich bei gleichem Text (Tag- oder Anbieter-Update) oder der Text ändert sich bei gleichem Verhalten (CMP-Update). CMP Check erkennt beides.

Keine Scheinsicherheit.

Ist die Ausgangslage nicht sauber, bricht die Messung ab, statt ein grünes Ergebnis aus einer fehlerhaften Messung zu liefern. Jeder Befund trägt seine Aussagesicherheit.

Ergänzung zu Ihrer CMP, kein Ersatz.

Ihre CMP bleibt, was sie ist. CMP Check zeigt, ob das, was sie anzeigt, zu dem passt, was Ihre Seite tut. Ebenso entlastet CMP Check die Menschen, die ohnehin Verantwortung tragen: Datenschutz, Marketing, IT und Agentur arbeiten mit derselben belegten Faktenbasis.

Sicherheit & Datenschutz

Messen ohne Eingriff in Ihre Website

CMP Check braucht keinen Zugriff auf Tag-Manager oder CMP.

  • Von außen, ohne Zugang

    Es gibt keine Installation und kein Code-Schnipsel auf Ihrer Website. CMP Check braucht keinen Zugriff auf Tag-Manager oder CMP.

  • Nur Seitenaufrufe und Klicks auf den Banner

    Messbesuche rufen Seiten auf und klicken auf den Banner. Es werden keine Formulare abgeschickt und keine Käufe ausgelöst.

  • Saubere Ausgangslage bei jeder Messung

    Frisches, leeres Browserprofil. Die Einwilligung wird ausschließlich per echtem Klick gegeben oder verweigert und anschließend über die CMP selbst nachgewiesen. Die Messung läuft mit deutscher Browsersprache und Zeitzone.

  • Kein Scheinergebnis

    Bei unsauberer Ausgangslage bricht die Messung ab.

  • Werte bleiben aus dem Bericht

    Ob ein Cookie etwa eine IP-Adresse, eine Ortsangabe oder eine Kennung enthält, wird geprüft. Im Bericht stehen Name, Laufzeit, Zweck und das Ergebnis, nicht der Cookie-Wert.

  • Nachweise mit Prüfsummen und externem Zeitstempel

    Nachträgliche Änderungen an den Rohdaten sind erkennbar, die Rohdaten bleiben unverändert.

  • Meldungen nur an Ihre Ansprechpartner

    Empfänger der Meldungen sind die Personen, die Sie benennen.

FAQ

Häufige Fragen

Prüfung und Umfang

Unsere CMP scannt doch schon. Wozu CMP Check?

Ein Cookie-Scan listet, was gespeichert wird, und dient häufig der Pflege der eigenen CMP. CMP Check prüft zusätzlich, an wen Ihre Seite Daten sendet und ob der CMP-Text das beschreibt, mit echtem Klick auf „Alle akzeptieren“ und „Alle ablehnen“. Außerdem von außen und unabhängig von Ihrer Konfiguration: Geprüft wird, was der Browser tut, nicht, was eingestellt ist.

Prüfen Sie auch, ob die Angaben im Banner stimmen, zum Beispiel die Speicherdauer?

Ja. Die gemessene Laufzeit jedes Cookies wird mit der Speicherdauer abgeglichen, die Ihre CMP angibt. Gibt die CMP keine Dauer an, steht das so im Bericht. Der Abgleich gilt für Cookies, denn Einträge im lokalen Browserspeicher haben kein Ablaufdatum. Dazu kommen der Abgleich der Empfänger mit den CMP-Texten, der Abgleich mit der Cookie-Liste und die Prüfung der Kategorie-Zuordnung.

Wir nutzen serverseitiges Tagging und Google Consent Mode. Sehen Sie das?

Bei serverseitigem Tagging laufen Anfragen zuerst an einen eigenen Server Ihrer Website. Die Messung zeigt die Anfragen des Browsers bis dorthin und liefert Hinweise auf serverseitiges Tagging. Was ein eigener Server danach weitergibt, ist von außen nicht sichtbar. Beim Consent Mode, dem Verfahren, mit dem Google-Tags den Einwilligungsstatus erfahren, werden die Statusparameter der Google-Anfragen je Durchgang gelesen und vor und nach dem Klick verglichen. Gemessen wird, ob und wie viele Anfragen nach dem Ablehnen an Google gehen.

Welche Banner funktionieren? Und wenn wir noch gar keine CMP haben?

CMP Check erkennt die verbreiteten Consent-Management-Plattformen im deutschsprachigen Markt (elf Erkennungsprofile), weitere Banner lassen sich individuell anbinden. Fehlt „Ablehnen“ auf der ersten Ebene des Banners, wird das als Befund ausgewiesen. Haben Sie noch keine CMP, misst CMP Check ohne Interaktion über bis zu 10 Unterseiten und gibt eine regelbasierte Empfehlung samt Liste der Dienste, die in eine CMP gehören.

Ablauf und Zugang

Wie oft werden welche Seiten geprüft?

Regelmäßig im vereinbarten Rhythmus, zusätzlich auf Abruf, zum Beispiel direkt nach einem Release. Gemessen wird eine Stichprobe aus einem Seitenpool von bis zu 100 Adressen. Wichtige Seiten wie Startseite, Checkout und Kontaktformular sind bei jeder Prüfung dabei. Die Seitenliste stimmen wir mit Ihnen ab, Kampagnen- und Landingpages können fest aufgenommen werden. Mehrere Domains sind möglich, jede mit eigener Prüfkonfiguration.

Brauchen Sie Zugang zu unserer Website?

Nein. CMP Check misst von außen wie ein Besucher, ohne Installation und ohne Code-Schnipsel.

Löst die Messung Käufe oder Formulare aus?

Nein. Messbesuche sind Seitenaufrufe mit Klick auf den Banner. Es werden keine Formulare abgeschickt und keine Käufe ausgelöst.

Befund, Nachweis und Rolle

Was passiert bei einem Befund?

Sie erhalten eine Meldung per E-Mail oder Messenger (zum Beispiel Slack oder Microsoft Teams) mit der Veränderung zum letzten Lauf und mit Belegverweisen. Dazu gibt es einen Bericht in Klartext, in dem jeder Befund bis zur einzelnen Anfrage nachvollziehbar ist. Auf Wunsch unterstützt consilom bei der Einordnung und Behebung.

Wie belastbar sind die Nachweise?

Netzwerkmitschnitt, Video, Screenshots, Cookie- und Speicherstände sowie die Messkonfiguration werden je Durchgang gesichert. Prüfsummen (SHA-256) und ein Zeitstempel nach RFC 3161 eines externen Dienstes machen nachträgliche Änderungen erkennbar und den Messzeitpunkt belegbar. Die Rohdaten bleiben unverändert, Auswertungen lassen sich neu erzeugen.

Ersetzt CMP Check unseren Datenschutzbeauftragten oder unsere Agentur?

Nein. CMP Check gibt beiden eine laufende, belegte Faktenbasis und entlastet die Menschen, die ohnehin Verantwortung tragen.

Kontakt

Wissen, ob Ihr Banner hält, was er verspricht

Im Gespräch klären wir, welche Seiten Ihrer Domain geprüft werden, in welchem Rhythmus und wer die Meldungen erhält. Die erste Prüfung bildet dann Ihre Vergleichsbasis.

Preis: Preis auf Anfrage
Wir freuen uns über Ihre Anfrage.